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Frauenpower bei den Ringerdamen |
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Geschrieben von: Jörg Richter
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Sonntag, 11. Juli 2010 um 17:21 Uhr |
DRB-Frauenreferentin Ramona Scherer zieht Bilanz und blickt nach vorn
Längst haben die Frauen und Mädchen die Männerdomäne 'Ringkampf' gestürmt und mit vier von sieben Gewichtsklassen gar ihren Platz im olympischen Programm. Der Deutsche Ringer- Bund war einer der ersten Verbände, die sich dem Frauen-Ringkampf öffneten. Seit 25 Jahren gibt es internationale Meisterschaften im Frauenbereich und von Beginn an kämpften die deutschen Damen neben Norwegen, Frankreich, China, Japan, Kanada und den USA um die Titel und Medaillen. Nach dem Ausscheiden der beiden DRB-Aushängeschilder Anita Schätzle und Stefanie Groß, die beide vor zwei Jahren ihre aktive Laufbahn beendeten, gab es eine Durststrecke. Bei den Europameisterschaften der Junioren in Samokov, die vor einer Woche zuende gingen, keimt nun neue Hoffnung im Ringerlagerlager auf, denn insgesamt wurde 7 Medaillen (!) erkämpft. Darunter auch zwei Europameistertitel, die durch Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) und Aline Focken (KSV Krefeld) gewonnen wurden. Maria Selmaier (67 kg/KSV Motor Jena) gewann Silber und Eileen Friedrich (51 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) schaffte gleich im ersten Juniorinnenjahr den Sprung auf das Siegertreppchen und holte Bronze. Fneue Frauenpower beim Deutschen Ringer- Bund ? Wir sprachen mit der Frauenreferentin des DRB, Ramona Scherer über den Frauenringkampf in Deutschland, die nicht nur auf Funktiionärsebene fungiert, sondern selbst noch die Ringerstiefel schnürt.
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