| Andreas Schröder feierte seinen 50. |
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| Geschrieben von: Jörg Richter |
| Freitag, 16. Juli 2010 um 16:50 Uhr |
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Ehemaliger Weltklasseringer Andreas Schröder gibt Erfahrungen an junge Athleten weiter
Aalen – Die thüringische Ringerikone Andreas Schröder feierte seinen 50. Geburtstag, der heute im württembergischen Westhausen lebende Jubilar war Welt- und Europameister im Ringen, olympisches Bronze von Seoul 1988 wertet seine imposante Sammlung von 17 internationalen Meisterschaftsmedaillen aus 25 Einsätzen weiter auf.
Mit 13 Jahren begann er seine leistungssportliche Laufbahn an der damaligen Kinder- und Jugendsportschule in Jena. 1978 begann der Ausnahmeringer unter Trainer Peter Germer seinen Medaillenreigen bei den Jugendlichen, gewann bei den Jugend-Europameisterschaften im finnischen Oulu hinter Magomed Magomedov (Russland) und Georgi Jantschev (Bulgarien) die Bronzemedaille. 13 Jahre, oder 13 internationale Medaillen später dann der Höhepunkt seiner Laufbahn, als er sich 1991 in Stuttgart, vor riesiger Kulisse mit einem sehenswerten Hüftwurf gegen den Russen Oleg Naniew den Europameistertitel sicherte. Wenige Wochen später wurde Andreas Schröder in Varna (Bulgarien) Weltmeister. Gennadi Shiltsov (Russland), Jeffray Thue (Kanada) und Ali Reza Soleimani (Iran) befanden sich im Feld der Geschlagenen. 1992 beendete Andreas Schröder mit einem 5. Platz bei den Olympischen Spielen in Barcelona seine internationale Laufbahn. Doch Schröder hielt sich fit und fügte bei den Verteranen noch fünf WM-Titel hinzu.
Andreas Schröder erlernte das Ringer-A-B-C in Jena bei Peter Germer in Jena, sein ebenfalls berühmter Trainingspartner war Uwe Neupert, der es auf 20 internationale Meisterschaftsmedaillen brachte und als erfolgreichster Ringer der ehemaligen DDR galt. Zwischen 1982 und 1988 wurde Andreas Schröder DDR-Meister. Die beiden Schwergewichtler Schröder/Neupert beherrschten damit die beiden oberen Gewichtsklassen maßgeblich. Ab 1990 kämpfte Andreas Schröder für den SV Hallbergmoos, den TSV Dewangen und den KSV Aalen. Nachdem er seine aktive Laufbahn beendete, schloss er an der Trainerakademie in Köln ein Sportstudium ab und gibt nun als ehrenamtlicher Trainer am Ringer-Stützpunkt Aalen seine Erfahrungen an junge, erfolgshungrige Ringer weiter. Drähte nach Thüringen hat Andreas Schröder natürlich. "Wir sehen uns oft bei größeren Wettkämpfen", so Winfried Wundersee, der heute in Thüringen als Landestrainer tätig ist und mit dem ehemaligen Jenaer Weltklasseringer guten Kontakt hält.. |