4 Mitteldeutsche Meistertitel für TRV-Ringer

Berlin – In Berlin wurden die ‚Offenen Mitteldeutschen Meisterschaften‘ der Kadetten (A-Jugend) im freien Stil, sowie im greichisch-römischen Ringkampf ausgetragen. 56 Ringer gingen bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten über die Waage, 69 Freistilringer stellten sich ebenfalls der Konkurrenz, die aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Berlin kam.
Im freien Ringkampf lag Brandenburg mit 26 Punkte in der Wertung der Landesorganisationen vor Thüringen (22), Sachsen-Anhalt und Sachsen, die es auf 21 Zähler brachten.
Im griechisch-römischen Stil gewann Sachsen (73) mit klarem Vorsprung vor Berlin (29) und Brandenburg (19) die Länderwertung.

MDM BLN A Jug 19

Erfolgreiche TRV-Delegation, die bei den Mitteldeutschen Meisterscaften der Ringerjugend in Berlin 4 Titel gewann.

 

Großer Jubel im Lager des Thüringer Ringer- Verbandes bei der Siegerehrung der Mannschaften, der TRV schickte bei den Freistilringern 9 Athleten auf die Matte, die 4 Mitteldeutsche Meistertitel gewannen, sowie jeweils einmal Silber und Bronze mit nach Hause nahmen.

Ali Aminov (45 kg/KSC Apolda) gewann den Titel kampflos, da kein weiterer Gegner in diesem Limit über die Waage ging. Weitaus schwerer hatte es sein Vereinskamerad Malte Guthmann (51 kg), der es vornehmlich mit Konkurrenten aus der Hauptstadt zu tun bekam. Der Ringer aus Apolda gewann alle drei Duelle und stand bei der Siegerehrung auf dem obersten Treppchen.
Auch der Greizer Rasul Galamatov blieb im Limit bis 60 kg unbezwungen, darüber hinaus gab er in allen 5 Duellen nicht einen einzigen Kampfpunkt an seine Gegner ab, was die Leistung des jungen Greizers zudem unterstreicht. Bei den schweren Jungs blieb Nori Opiela (80 kg/SV Lok Altenburg) siegreich, der ebenfalls verlustpunktfrei blieb und beide Kämpfe gegen Erik Werner (RV Thalheim) und Scheich Mansur Dokiev (SV Halle) vorzeitig durch technische Überlegenheit gewann.

Ins Finale seiner Gewichtsklasse schaffte es auch Ibrahim Galamatov (48 kg/RSV Rotation Greiz), der gegen Rakhman Bachagaev (KSV Berlin-Reinickendorf) gewann, gegen Karamjeet Holstein vom KFC Leipzig eine Niederlage quittieren musste.  Schwer hatte es Lukas Hanke (55 kg), der ebenfalls aus der Greizer Talentschmiede kommt. Mit drei Siegen und einer Niederlage stand der junge Vogtländer im Kampf um die Bronzemedaille, die er sich mit einem Schultersieg über Beslan Begiev (ASV Plauen) sicherte.
Mit einem 5. Platz rundete Ramsan Sokujew (65 kg/KSV Apolda), die hervorragende Bilanz der Thüringer Freistilspezialisten in Berlin ab, während Alexander Baum (60 kg/KSC Motor Jena) auf Rang 9 und Jonas Sauerteig (AV JC Zella-Mehlis), der den 12. Platz in seiner Gewichtsklasse belegte, diesmal nicht in die Kämpfe um die Medaillenvergabe eingreifen konnten.

Nich ganz so erfolgreich lief es für die TRV-Delegation im griechisch-römischen Stil, wo ein 2. Platz durch Cedric Dellit (92 kg/AV JC Zella-Mehlis) erkämpft wurde, der sich nur gegen Connor Sammet vom FCE Aue geschlagen geben musste, jedoch alle anderen 4 Duelle vorzeitig für sich entschied. Theo Hempel (AV JC Zella-Mehlis) belegte Platz 4 im Limit bis 80 kg, Maximilian Böttger (RSV Rotation Greiz) beendete die Mitteldeutschen Meisterschaften in Berlin auf dem 8. Platz.

Der Blick der beiden Trainer Kay Taubert (Freistil) und Andre Schedler (griechisch-römischer Stil) geht nun bereits auf die Deutschen Meisterschaften, die vom 5.-7. April in Ladenburg (FR) und Lünen (GR) ausgetragen werden. Bis dahin muss noch etwas ‚Feinschliff‘ bei den Athleten angesetzt werden.