Wittelsbacher Landturnier in Aichach

Thüringer Ringernachwuchs glänzt in Aichach

Aichach – Einen wahren Turniermarathon gab es beim Wittelsbacher Landturnier in Aichach, an dem über 300 Nachwuchsringer aus 34 Vereinen teilnahmen, darunter auch zahlreiche Athleten aus Thüringen, die diesen Wettkampf vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften zur Standortbestimmung nutzen, an dem auch starke Athleten aus der Schweiz, Österreich und Ungarn teilnahmen.

Mit einem Turniersieg, einer Silbermedaille und drei Mal Bronze schnitten die Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz in Aichach achtbar ab und belegten in der Vereinswertung mit Rang 15 einen guten Mittelfeldplatz ab.

Zahlreiche Erfolge holten die Ringer aus den Thüringer Vereinen in der A-Jugend. Altenburgs Nori Opiela (80 kg) setzte sich in seiner Kategorie durch, im Finale bezwang der Sportschüler den Lokalmatadoren Dawid Walecki vom gastgebenden AC Aichach.
Rasul Galamatov (60 kg) kämpfte sich ebenfalls ins Finale, wo er an Magomed Kartojev vom SC Oberölsbach scheiterte. Platz 2 in der mit 10 Teilnehmern gut besetzten Gewichtsklasse ist ein schöner Erfolg für den jungen Greizer, der nicht allein in dieser Kategorie kämpfte, denn Kantmir Sibekov (SV Lok Altenburg) gewann das kleine Finale um Platz drei gegen Alexander Baum vom KSC Motor Jena, der damit den 4. Platz belegte.

Eine weitere Medaille für Greiz gewann Ibrahim Galamatov (48 kg), der im Kampf um Bronze Dominik Weber (Vasas SC) vom Siegerpodium abdrängte. Auf das Siegerpodium katapultierte sich auch Malte Gutmann vom KSC Apolda (51 kg), der in seinem letzten Duell um Platz 3 Patrick Meichelböck (TSV Westendorf) bezwang. Bronze ging auch an Gutmanns Vereinskameraden Ali Aminov, der sich im Limit bis 45 kg der Konkurrenz stellte.
Der Greizer Lucas Hanke (55 kg) rundete die Thüringer Bilanz bei den A-Jugendlichen mit einem 7. Rang ab.

Bei den B-Jugendlichen glänzte vor allem David Barth von der SG Mühlberg, der sich im leichtesten Limit bis 35 kg in seinen Vorrundenkämpfen schadlos hielt und mit Siegen ins Finale einzog. Dort verlor der junge Ringer gegen Niklas Steiner (TSV Westendorf) und beendete das Turnier mit einem hervorragenden Silberrang. Im gleichen Limit kam John-Luca Koch (KSC Motor Jena) auf den 5. Rang.

TRV Delegation Aichach

Bei den C-Jugendlichen war das Limit bis 31 kg fest in der Hand der Ringer au Thüringen. Felix Wächter (KSC Motor Jena) blieb in seinen Kämpfen unbezwungen und wurde Turniersieger, nachdem er im Finale Said Kaschijev vom AC Regensburg auf den Silberrang verwiesen hatte. Lennard Schmidt und Luis Schmidt von der SG Mühlberg standen sich im gleichen Limit im Kampf um Bronze gegenüber. Lennard Schmidt setzte sich in diesem Duell durch und belegte damit Platz drei.
Bronze erkämpfte sich ebenfalls Raphael Titze (AV JC Zella-Mehlis), sein Vereinskamerad Tim Kuschmerz (29 kg) erzielte im leichtesten Limit dieser Altersklasse den 5. Rang, ebenso wie Fabian Wächter (KSC Motor Jena) ,, der in der Gewichtsklasse bis 34 kg ebenfalls Fünfter wurde.
Bei den ‚schweren Jungs‘ aus der C-Jugend holten Alikhan Arsakaev (KSC Apolda) im Limit bis 50 kg Silber, Paul Müller (RSV Rotation Greiz) gewann in der gleichen Kategorie Bronze.

Jubel im Lager der Thüringer Ringer gab es auch bei den D-Jugendlichen, wo sich in der Gewichtsklasse bis 25 kg Silas Warmuth (RSV Rotation Greiz) und John Barth (SG Mühlberg) nach siegreicher Vorrunde, im Finale gegenüber, dass der Greizer für sich entschied. Ein schöner Doppelerfolg für Thüringen. Auch Armin Mohammadi (38 kg/KSC Apolda) kämpfte sich ins Finale, wo er jedoch gegen Ilja Serebrennikov (RCB Amberg) unterlag, aber Silber gewann. Leon Weller (RSV Rotation Greiz) setzte sich im gleichen Limit im Kampf um Bronze gegen Nikita Richter von der KG Baienfurt durch.

„Insgesamt waren es ansprechende Leistungen, die unsere Athleten bei diesen, sehr stark besetzten Wettkampf zeigten, hob Trainer Hartmut Reich vor allem die Medaillengewinner aus der Mannschaftsleistung heraus.

Die Deutschen Meisterschaften der Junioren im griechisch-römischen Stil in Plauen finden nun doch nicht ohne Thüringische Beteiligung statt, Dustin Nürnberger vom RSV Rotation Greiz stellt sich in der vogtländischen Metropole am Wochenende der Konkurrenz.


Text & Foto: Jörg Richter