Tenneberg-Pokalturnier in Waltershausen

Ringertalente stellten beim Tenneberg-Pokal ihr Können unter Beweis


Waltershausen -  272 Nachwuchsringer aus 35 Vereinen und 7 Bundesländern nahmen am Tenneberg-Pokalturnier teil, was für diesen- schon traditionsreichen Wettkampf, der 2019 bereits zum 27. Mal ausgerichtet wurde, einen absoluten Teilnehmerrekord bedeutete.In den Altersklassen der weiblichen Schüler, der B- und C-Jugend im griechisch-römischen Stil, sowie der D- und E-Jugend im freien Ringkampf, ging es auf den 5 Matten heiß- und vor allem stimmungsvoll her.
„Es war insgesamt ein gutes Niveau, aber auch große Teilnehmerfelder“, freute sich Florian Crusius, der seine leistungssportliche Laufbahn in Frankfurt(O.) beendet hat und seit einem Jahr neuen Schwung in den Waltershäuser Nachwuchsbereich bringt.  Dabei freute er sich vor allem über die Turniersiege von Oskar Laue (46 kg/D-Jugend) und Arlo Ellenberg (34 kg/E-Jugend), während Finn Dittrich (50 kg/D-Jugend), Frieda Grünewald (38 kg/weibl. Schüler), sowie Linus Hörchner (63 kg/B-Jugend), die alle aus seinem Verein, der ZSG Grünweiß Waltershausen kommen, Silber gewannen.Ein großes Lob für das bestens organisierte Turnier gab es vom Waltershäuser Bürgermeister Michael Brychcy; „… so viele Athleten habe ich beim Ringen in Waltershausen noch nie gesehen“!

 Die ZSG-Verantwortlichen konnten mit Thomas Fröhlich (2. Beigeordneter des Landkreises Gotha) und Ralf Hafermann (Präsident des Kreissportbundes Gotha, größter in ganz Thüringen), weitere Gäste begrüßen, die sich über so viele sportbegeisterte Kinder hoch erfreut zeigten.Aus Thüringer Sicht glänzte vor allem David Barth von der SG Drei Gleichen aus Mühlberg, der im Limit bis 35 kg bei den B-Jugendlichen in souveräner Manier Turniersieger wurde. Durch Luis Schmidt (31 kg/C-Jugend), Karl Schettler (29 kg/E-Jugend) und John Barth (25 kg/D-Jugend) erzielte die SG Drei Gleichen neben David Barth drei weitere Goldmedaillen, während Annabell Schröder (29 kg/weibl. Schüler), Tom Berthold (29 kg/E-Jugend), Tom Schröder (31 kg/E-Jugend) und Lennart Schmidt (31 kg/C-Jugend) Silbermedaillen gewannen, Mühlberg damit im Limit bis 29 kg/E-Jugend gar einen Doppelsieg feierte.


Die insgesamt 10 Teilnehmer der SG Drei Gleichen Mühlberg erreichten mit 48 Punkten den 7. Platz unter den 35 angereisten Vereinen und wurden damit bestes Team des Thüringer Ringer- Verbandes.Mit 26 Athleten schickte der KFC Leipzig die meisten Talente auf die Matten und gewann auch mit 68 Punkten die Vereinswertung, dicht gefolgt vom RV Eichenkranz Lugau (66) und dem FC Erzgebirge Aue.


Mit 25 Punkten kamen die Nachwuchsringer des AV JC Zella-Mehlis als 11. in der Vereinswertung über die Ziellinie. Tim Kuschmerz (27 kg/C-Jugend), Raphael Titze (42 kg/C-Jugend) und Franz Günther (52 kg/B-Jugend) sorgten mit Turniersiegen für die Platzierung der Thüringer im vorderen Drittel der Mannschaftswertung.Auch einige Nachwuchsringer des RSC Erfurt trugen sich auf vorderen Rängen in die Ergebnislisten ein. Thereza Hampel (54 kg/weibliche Schüler) stand am Ende auf dem obersten Siegertreppchen, Leon Möller (68 kg/B-Jugend) und Emir Eltemirow (85 kg/B-Jugend) holten Silbermedaillen nach Erfurt. Philipp Kaspar (32 kg/D-Jugend) schrammte nach einem Sieg und zwei Niederlagen knapp am Siegerpodium vorbei und erreichte den 4. Platz.Der SV Albrechts präsentierte sich beim Tenneberg-Pokal in Waltershausen mit Silber und Bronze.  Lennox Schmidt (42 kg/D-Jugend) kämpfte sich mit zwei Siegen ins Finale, wo er von Merlin Fritzsche (RV Lugau) gestoppt wurde, Leo Recknagel (34 kg/E-Jugend) stand am Ende auf dem 3. Rang des Siegerpodiums, während sich Magnus Hötzel (38 kg/C-Jugend) mit drei Siegen und einer Niederlage ins kleine Finale kämpfte, wo er gegen Zelem Zubairaev (HAC Stralsund) den Kürzeren zog und Platz 4 belegte.Einen weiteren Turniersieg für den TRV fuhr Robin Renz aus Heldrungen  ein, der bei den Schwergewichtlern der B-Jugend konkurrenzlos war.Am kommenden Wochenende stehen die Deutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen in Witten (GR) und Ladenburg an, eine Woche später, am 12.-14. April sind es die B-Jugendlichen, die ihre Deutschen Meister 2019 suchen. Aus Sicht der TRV-Landestrainer war der Tenneberg-Pokal eine sehr gute Standortbestimmung auf eigenen Matten, vor den anstehenden Jahres-Höhepunkten.

Text: Jörg Richter