Europameisterschaften vom 8.-14. April 2019 in Bukarest (ROU)

Ringerin Maria Selmaier (68 kgKSC Apolda) beendet die Europameisterschaft in Bukarest auf Rang 8

Bukarest – Die Europameisterschaften der Männer und Frauen in Bukarest (ROU) sind Geschichte, die Wettkämpfe waren sehr stark besetzt und galten als wichtige Hürde auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Astana (umbenannt in ‚Nur Sultan‘ / Kasachstan), wo auch die ersten Olympiatickets für Tokyo 2020 vergeben werden.


Den 8. Platz erreichte Maria Selmaier (68 kg/KSC Apolda), die nach ihrem 7:0-Punktsieg in der Qualifikation gegen Sara da Col (ITA), der Tschechin Adela Hanzlickova gegenüber stand. Nach ausgeglichenem Beginn hatten Maria Selmaier und Adela Hanzlikova beide zum Wurf gefasst, die Tschechin zog als Erste und die Ringerin aus dem Ringer-Zentrum Jena landete auf beiden Schultern und konnte sich aus der Brückenfesslung Hanzlickova‘s nicht mehr befreien. Adela Hanzlickova zog ins Finale ein, somit konnte Maria Selmaier in der Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen, wo sie gegen Danute Domikaityte (LIT) auf Schulter verlor. „Es war mehr drin bei Maria, die mehr mit den Nerven zu kämpfen hat, als mit den Gegnerinnen auf der Matte“, so eine erste Analyse von Bundestrainer Patrick Loes, der darauf verwieß, das Maria Selmaier in dem noch sehr jungen Team schon zu den erfahrenen Ringerinnen gehört.

Insgesamt gab es für den Deutschen Ringer- Bund zwei Silbermedaillen durch Anna Schell (72 kg/RLZ Aschaffenburg) und Roland Schwarz (77 kg/SVW Burghausen), sowie dreimal Bronze, dass durch Fabian Schmitt (55 kg/SVW Burghausen), Denis Kudla (87 kg/VfK Schifferstadt) und Aline Rotter-Focken (76 kg/KSV Krefeld) erkämpft wurde. „Ein insgesamt passables Ergebnis, wobei wir natürlich auch noch Baustellen sehen, die es bis zur Weltmeisterschaft in Kasachstan, aber auch darüber hinaus noch zu beheben gilt“, so ein erstes Resümee von Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

Selmaier ITA TE

Selmaier ITA SE

Selmaier CZE 02

Text & Fotos: Jörg Richter