Eine kleine Thüringer Freistil-Auswahl folgte einer Einladung der Pilsner Ringervereine TJ Slavoj PLzen und Lokomitva Plzen und reiste in die tschechische Bierbrauer-Metropole zum Wettkampf.

Im Limit bis 60 kg gab es einen Doppelsieg des KSC Motor Jena, Hassan Ismail gewann das Turnier mit einem Finalerfolg gegen den noch jungen Kantemir Sibekov aus Altenburg. Zwischen den beiden Ringern entwickelte sich ein spannender Kampf, am Ende siegte die Erfahrung des älteren Hassan Ismail gegen den ehrgeizig kämpfenden Skatstädter.

Gar einen Dreifachsieg errangen die Sportler aus der Thüringer Delegation in der 57 kg-Klasse. Hier gewann Lucas Hanke (RSVGreiz), der sich in der Vorrunde schon gegen Malte Guthmann vom KSC Apolda durchsetzte. Lucas Hanke kämpfte im Finale gegen KSC-Ringer Alexander Baum aus Jena, der kurz vor Ende der Kampfzeit eine knappe Punktführung noch abgab und den Kampf verlor. Malte Guthmann belegte nach einem starken Kampf im kleinen Finale den 3. Platz.

Jena – Nachdem der Bundesligaausschuss und der Vorstand des Deutsche Ringer- Bundes die Vorbereitungen zur neuen Meisterschaftsrunde der DRB-Bundesliga getroffen haben, ist es jetzt an den Verantwortlichen der Verbandsligen, die Strukturen für die neue Saison in den einzelnen Landesverbänden fest zu zurren. So trafen am vergangenen Samstag die Verantwortlichen der Regionalligateams des Zweckverbandes Mitteldeutschland zusammen, um auch die Eckpunkte der Saison 2019/2020 abzustecken.

Die Landesorganisationen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Brandenburg und Berlin als jüngstes Mitglied, sind in der Zweckgemeinschaft Ringen Mitteldeutschland vereinigt, der Vorsitz wechselt jährlich. So übergab Sachsen-Anhalt die Zügel für das Kalenderjahr 2019 an Thüringen und die Vertreter der Teams wurden zur diesjährige Ligatagung nach Jena eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Bela Olah, dem Vizepräsidenten des Landesverbandes Thüringen, ließen der für die statistischer Erfassung verantwortliche Erhard Schmelzer, sowie der sächsische Kampfrichterreferent Jörg Jähnichen und Ligareferent Henning Tröger das vergangene Meisterschaftsjahr noch einmal Revue passieren. „Insgesamt gesehen, war es eine spannende Saison mit vielen, knappen Entscheidungen“, fasste Hennig Tröger die Aussagen zusammen.

Apolda – Thüringenmeisterschaften, Teil 2, nachdem vor einer Woche Altenburg ein hervorragender Gastgeber war, 140 Athleten in vier Altersklassen im griechisch-römischen Stil um die Landeskronen kämpften, kamen nun auch in Apolda knapp 100 Freistilspezialisten zusammen, die sich spannende Duelle lieferten.

Gleich bei der Eröffnung wurde Anne Nürnberger (KSC Motor Jena) für ihre Erfolge im vergangenen Kalenderjahr ausgezeichnet, die in ihrem ersten Jahr auf internationalen Matten den 2. Platz beim hochdotierten Internationalen Flaatz-Turnier in Österreich gewann, bei den Europameisterschaften der Juniorinnen in Rom (ITA) einen starken 7. Platz- und der Weltmeisterschaft in Trnava (SVK) Rang 12 erkämpfte. „… und da ist noch viel Luft nach oben“, prophezeit ihr TRV-Präsident Lutz Zimmermann eine erfolgreiche Zukunft.

Zum Meisterschaftsturnier in Apolda: erneut war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem RSV Rotation Greiz und dem AV JK Zella-Mehlis, dass die Greizer in der Vereinswertung mit 83 Punkten für sich entschieden. Mit 7 Landesmeistertiteln, fünf Mal Silber und drei Bronzemedaillen reisten die RSV-Ringer zurück ins Vogtland.
Auch der AV JK Zella-Mehlis erkämpfte 7 Titel, sowie jeweils drei zweite- und dritte Plätze. Insgesamt kamen die Schützlinge von Trainer Schedler auf 72 Punkte. Dritte Kraft in der Vereinswertung der Freistilmeisterschaften in den Altersklassen der Männer, A-B- und C-Jugend war der KSV Apolda. Die Gastgeber der Titelkämpfe eroberten drei Titel, drei Silber und drei Bronzemedaillen.
Diese drei Vereine stellten allein die Hälfte aller Teilnehmer. Der KSV Motor Jena (9 Teilnehmer/50 Punkte), FRV Tennenberg Waltershausen (8 / 33) und der RSC Erfurt (6 / 30) folgten in der Vereinswertung auf den Platzen 4 bis 6.

...im griechisch-römischen Stil und im freien Ringkampf in Stendal (Sachsen-Anhalt)Greizer Ringer bei Mitteldeutschen Meisterschaften der Junioren und -Jugend in Stendal auf Rang 5 unter 48 Vereinen, der KSC Apolda kämpft sich mit vier Startern auf Rang 11

Stendal - Nach den Thüringenmeisterschaften, die in den letzten, beiden Wochen in Altenbug (GR) und Apolda (FR) ausgetragen wurden, standen am vergangenen Samstag die Mitteldeutschen Meisterschaften an, die in den Altersklassen der Junioren und B-Jugend in Stendal (Sachsen-Anhalt), im griechisch-römischen Stil, als auch im freien Ringkampf ausgetragen wurden.
Trotz widriger Witterungsbedingungen reisten 169 Athleten aus 48 Vereinen in Stendal an.6 jungen Ringer entsendete der RSV Rotation Greiz nach Stendal, die vor allem im Juniorenbereich reichlich Edelmetall gewannen. Nur Pascal Hessel (38 kg/FR) startete bei den B-Jugendlichen und gewann dort nach drei Siegen und zwei Niederlagen die Bronzemedaille.

Altenburg / Apolda – Am vergangenen Samstag fiel in Altenburg der Startschuss zu den diesjährigen Thüringenmeisterschaften im Ringen, die am kommenden Wochenende in Apolda fortgesetzt werden. Nachdem am vergangenen Samstag die Männer- und Jugendklassen in Altenburg um Titel und Medaillen  im griechisch-römischen Stil kämpften, stehen am 19. Januar in Apolda die Thüringenmeisterschaften im Freistil an.140 Teilnehmer aus 19 Vereinen waren am vergangenen Samstag in die Skatstadt nach Altenburg gekommen, da die Titelkämpfe ‚offen‘ ausgeschrieben wurden, nahmen auch Ringer aus Sachsen, Hessen und Bayern teil, die das Geschehen auf den ausgelegten Ringermatten belebten.

„Nachdem wir vor einigen Jahren mit der 100-Teilnehmer-Marke gekämpft haben, ist diese Beteiligung schon ein schönes Ergebnis“, freute sich TRV-Vizepräsident Bela Olah (Apolda) über die gute Resonanz, lobte dabei aber auch den Ausrichter SV Lok Altenburg, der das Geschehen, auf- und an den Matten fest im Griff hatte.