Ringen / Militär-Weltmeisterschaften (CISM) in Moskau (RUS)

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Die 33. Militär-Weltmeisterschaften in Moskau sind Geschichte, für die deutsche Delegation stand nach Abschluss der Wettkämpfe eine Goldmedaille durch Nina Hemmer, sowie eine Silbermedaille zu Buche, die durch Alexander Semisorov im freien Stil erkämpft wurde. Gleich sechs 5. Ränge zeigten, dass es in allen drei Stilarten weiteres Medaillenpotential gibt, wobei mit Alexander Popp (130 kg/GR) ein heißer Medaillenkandidat verletzungsbedingt ausschied und zum Kampf um Bronze nicht antreten konnte. Neben Alexander Popp erzielten Horst Lehr (57 kg) und Johann Steinforth (74 kg) im Freistil, Jaquelin Schellin (50 kg) bei den Frauen, sowie Maximilian Remensperger (87 kg) und Roland Schwarz (82 kg) im griechisch-römischen Stil 5. Plätze.

Europameisterschaften der Kadetten in Skopje (MKD)

In Skopje (MKD) starteten am Montag, 14. Mai die Europameisterschaften der Kadetten. Der Deutsche Ringer-Bund nahm mit 21 jungen Athleten an diesen Titelkämpfen teil.

Der neu ins Amt berufene DRB-Nachwuchs-Bundestrainer Marcel Ewald feierte in Skopje (MKD) einen großartigen Einstand; Johannes Mayer (92 kg/ATSV Kelheim) gewann am zweiten Wettkampftag die Silbermedaille, während Simon Monz (60 kg/KV Riegelsberg) mit Bronze glänzte. Marian Rall (71 kg/KSV Winzeln) stand nach seiner Halbfinal-Niederlage vom Vortag ebenfalls im kleinen Finale um Bronze, unterlag dort jedoch und beendete die Europameisterschaft auf dem 5. Rang.

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Bericht Mitteldeutsche Meisterschaften der Männer

Mitteldeutsche Meisterschaften der Männer (GR/FR) in Luckenwalde

Luckenwalde – Erfolgreich schnitten die Ringer aus den Thüringer Vereinen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Männer in Luckenwalde ab, wo die Titelträger sowohl im griechisch-römischen Stil, als auch im freien Ringkampf ermittelt wurden.

116 Ringer aus 37 Vereinen waren zu den Mitteldeutschen Meisterschaften der Männer in die Flämingstadt gekommen. Mit jeweils 7 Teilnehmern stellten der FCE Aue und der RSV Rotation Greiz die meisten Teilnehmer. Die Erzegbirger gewannen mit zwei Titelgewinnern, zwei Silber- und einer Bronzemedaille die Vereinswertung vor Greiz, der RSV Rotation hatte am Ende des Wettkampftages eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen auf dem Konto.

Für Greiz gewann Routinier Thomas Leffler die Konkurrenz im Limit bis 87 kg/griechisch-römischer Stil souverän, indem er Ceven Matthes (Greifswalder RV), Dustin Löser (RSK Gelenau) und Roman Chernov (KFC Leipzig) klar bezwang.
Einen starken Auftakt hatte auch Sebastian Wendel (97 kg/FR), der gegen den frischgebackenen Deutschen Juniorenmeister Alexander Biederstädt (RV Lübtheen) klar mit 6:0 Wertungspunkten gewann. Im zweiten Duell setzte sich der Greizer mit technischer Überlegenheit (10:0) gegen Mehmed Sari (TRV Berlin) durch. Dann folgte jedoch ein 8:8 gegen den Leipziger Rene Kirsten (SAV Leipzig), der eigentlich im Judo zu Hause ist, aber für die WKG Leipzig auch schon Erfahrungen in der Regionalliga sammelte. Entscheidend war die Anzahl der höheren Wertungen für den Messestädter, die den Ausschlag zum Sieg gaben. Zwei Bronzeränge steuerten Dustin Nürnberger (60 kg/GR) und Abdul Galamatov (65 kg/FR) zur Medaillenbilanz der Greizer Ringer bei.

EM der Männer und Frauen · Kaspiisk/RUS · 30.4.-6.5.2018

Denis Kudla (87 kg/VfK Schifferstadt) holte am Abend des 2. Tages die erste Medaille für die deutschen. Im kleinen Finale traf er am Abend auf Islam Abbasow (AZE), mit dem er sich schon viele spannende Duelle um internationale Titel und Medaillen lieferte. Auch diesmal war es ein Duell auf Messespitze, dass der DRB-Ringer mit 3:1-Wertungspunkten für sich entschied.

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Voller Terminkalender bei den Ringern

Waltershausen präsentiert sich als guter Gastgeber / ZSG feiert Erfolge auf heimischen Matten / Bronze bei Deutschen Meisterschaften der A-Jugend für den RSV Rotation Greiz / TRV-Vorstand beim Sportlerball des LSB Thüringen


Gera – Einen vollen Terminkalender haben derzeit die Ringer aus der Region, Schlag auf Schlag geht es von einer Meisterschaft zur Nächsten. Am vergangenen Wochenende waren es mit den Landesmeisterschaften der D- und E-Jugend, sowie des weiblichen Nachwuchsbereichs in Waltershausen, aber auch den Deutschen Meisterschaften der Kadetten in Pirmasens (GR) und Ladenburg (FR) gleich mehrere Höhepunkte für die Mattenfüchse aus den Thüringer Vereinen.

75 junge Ringer aus 12 Vereinen stellten sich den Titelkämpfen auf Landesebene in Waltershausen, allein der RSV Rotation Greiz schickte allein 16 Teilnehmer auf die beiden Matten, die 6 Titel gewannen, aber auch 5 Silber- und 3 Bronzemedaillen mit nach Hause nahmen. Der AV JC Zella-Mehlis erkämpfte 5 Landesmeistertitel, 4 Silber- und 2 Bronzemedaillen.
Riesige Freude herrschte bei der ZSG Waltershausen, der Gastgeber gewann 4 Titel und jeweils einmal Silber und Bronze. „Das ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren“, so Trainer Florian Crusius, der seit seiner Rückkehr vom Bundes-Leistungszentrum Frankfurt(O.) nach Thüringen mit seinem Trainerteam in Waltershausen für großen Aufschwung sorgte. Dicht auf den Fersen der ZSG Waltershausen schlitterte der SV Fortuna Pößneck auf Rang 4 der Vereinswertung über die Ziellinie. Längst tragen die Bemühungen der letzten Jahre in Pößneck erste Früchte, nun wächst bei den D- und E-Jugendlichen, sowie im weiblichen Nachwuchsbereich eine neue Generation heran, die es auf 2 Titel, 2 Silber- und 3 Bronzemedaillen für die Fortunen brachte. Der PSV Erfurt brachte es mit 3 Titelgewinnen und jeweils einem 2.- und 3. Rang auf Platz 5 der Vereinswertung, der KSC Apolda eroberte 2 Meistertitel, zudem 2 Silber- und eine Bronzemedaille und beendete das Meisterschaftsturnier auf Rang 6 der Vereinswertung.