Aschaffenburg – Im Ringen gibt es Legenden, so zum Beispiel Alexander Karelin, der russische Ringer der von 1978 bis 2000 unbezwungen blieb, oder der deutsche Welt- und Europameister Alexander Leipold, dem die olympische Goldmedaille von Sydney 2000 wegen Dopingvorwürfen aberkannt wurde. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten, darf sich Leipold mittlerweile Sieger des olympischen Turnieres nennen. Die Medaille bekam er jedoch nicht zurück. 

Doch es gibt auch Journalisten und Moderatoren, die zu Legenden geworden sind, so auch die 'Stimme des Rad- und Ringkampfsportes' Klaus Angermann, der am vergangenen Sonntag seinen 80. Geburtstag feierte. Mit geschlossenen Augen würden viele Sportinteressierte die Stimme Angermanns sofort erkennen. 

Aschaffenburg – Mit einem lachenden- und einem weinenden Auge reisten TRV-Präsident Lutz Zimmermann, sowie die beiden Trainer Hartmut Reich und Lothar Gwosdz mit ihrem Team von den Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer (Freistil) nach Hause zurück.
Das lachende Auge galt dem Bronzemedaillengewinner Enes Akbulut (61 kg/ASV Hof), sowie der jungen Anne Nürnberger (57 kg/KSC Motor Jena), die bei den diesjährigen, deutschen Juniorenmeisterschaften Vizemeisterin wurde und für die Europameisterschaft in Rom, Anfang August nominiert wurde. Am Wochenende bot die Ringerin vom KSC Motor Jena in Aschaffenburg eine gute Turnierleistung, die selbst Frauen-Bundestrainer Patrick Loes aufmerksam werden ließ.

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Die 33. Militär-Weltmeisterschaften in Moskau sind Geschichte, für die deutsche Delegation stand nach Abschluss der Wettkämpfe eine Goldmedaille durch Nina Hemmer, sowie eine Silbermedaille zu Buche, die durch Alexander Semisorov im freien Stil erkämpft wurde. Gleich sechs 5. Ränge zeigten, dass es in allen drei Stilarten weiteres Medaillenpotential gibt, wobei mit Alexander Popp (130 kg/GR) ein heißer Medaillenkandidat verletzungsbedingt ausschied und zum Kampf um Bronze nicht antreten konnte. Neben Alexander Popp erzielten Horst Lehr (57 kg) und Johann Steinforth (74 kg) im Freistil, Jaquelin Schellin (50 kg) bei den Frauen, sowie Maximilian Remensperger (87 kg) und Roland Schwarz (82 kg) im griechisch-römischen Stil 5. Plätze.

Am Montag den 03.06.2018 erfolgte der Startschuss zu den Europameisterschaften, eine Woche lang ermittelt nun die 'Generation 2020' ihre kontinentalen Titelträger.

Nachdem am ersten Wettkampftag bereits Jello Krahmer (130 kg/ASV Schorndorf), Karan Mosebach (77 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Christopher Krämer (63 kg/TSV Westendorf) ausgeschieden waren, musste am Dienstag auch Hannes Wagner (82 kg/AC Lichtenfels) die Segel streichen, doch dann noch der Lichtblick; Jan Zirn (97 kg/KG Baienfurt) konnte zumindest noch über die Hoffnungsrunde nach Bronze greifen. Im Kampf um Bronze, unterlag er am folgenden Tag in der ersten Runde des Kampfes mit 0:9 gegen Arvi Savolainen (FIN).

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In Skopje (MKD) starteten am Montag, 14. Mai die Europameisterschaften der Kadetten. Der Deutsche Ringer-Bund nahm mit 21 jungen Athleten an diesen Titelkämpfen teil.

Der neu ins Amt berufene DRB-Nachwuchs-Bundestrainer Marcel Ewald feierte in Skopje (MKD) einen großartigen Einstand; Johannes Mayer (92 kg/ATSV Kelheim) gewann am zweiten Wettkampftag die Silbermedaille, während Simon Monz (60 kg/KV Riegelsberg) mit Bronze glänzte. Marian Rall (71 kg/KSV Winzeln) stand nach seiner Halbfinal-Niederlage vom Vortag ebenfalls im kleinen Finale um Bronze, unterlag dort jedoch und beendete die Europameisterschaft auf dem 5. Rang.

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