RSV Rotation Greiz kämpft in der kommenden Saison in der DRB-Bundesliga

Plauen – In der kommenden DRB-Bundesligasaison wird es wieder ein Vogtland-Derby geben, denn der RSV Rotation Greiz hat sich entschieden, ins Oberhaus aufzusteigen.

Nach drei Staffelsiegen in der 2. Bundesliga in Folge, sowie den jüngsten Erfolg mit Platz 1 in der Regionalliga Mitteldeutschland, als nunmehr zweithöchste Kampfklasse, entschied sich die Führung des RSV Rotation, nach langer Bedenkzeit für den Aufstieg.

Vorangegangen war eine Vielzahl von Gesprächen mit Sponsoren, Sportlern. „Im Prinzip haben wir die gleiche Situation wie im vergangenen Jahr“, ärgern Tino Hempel die Diskussionen rings ums Ringen, nachdem die 2. Bundesliga nun erst in der Saison 2019/2020 wieder eingeführt werden soll. 
Bei der Entscheidung spielte auch die neue Arena an der Eisbahn und der damit verbundene, große Zuschauerzuspruch eine große Rolle. Die 1000 Zuschauer-Marke hat man zwar nicht geknackt, aber der RSV Rotation war mehrfach nah dran. „Die Zuschauerzahlen waren überwältigend, es hat Spaß gemacht vor so einer Kulisse Kämpfe auszutragen“, zeigte sich auch RSV-Trainer Swen Lieberamm begeistert.

Landesmeisterschaften Thüringen der Männer, sowie der Jugendklassen (A-, B- und C) im freien Ringkampf in Jena

Jena – Enttäuschte Minen gab es zunächst beim Wiege und der Auslosung zu den Thüringenmeisterschaften der Männer, sowie der A-, B- und C-Jugend, am vergangenen Samstag in Jena, denn nur 99 Freistilspezialisten verteilten sich auf die vier Altersklassen, die zudem 'offen' ausgeschrieben waren, so das auch Vereine aus angrenzenden Verbänden teilnehmen konnten.Wie schon in den Vorjahren entwickelte sich erneut ein Zweikampf zwischen den beiden stärksten Vereinen Thüringens, dem RSV Rotation Greiz (15 Teilnehmer) und dem AV JC Zella Mehlis (20). Als drittstärkste Kraft reiste der KSV Apolda, mit 13 Teilnehmern an. Diese drei Vereine stellten allein fast die Hälfte aller Starter.

Czarny Bór Open und Polish Cup in Czarny Bór

Vom 01.-03.12.2017 fanden im polnischen Czarny Bór der Polish Cup der Frauen, sowie die Czarny Bór Open bei den Kadettinnen und Schülerinnen statt. Der Thüringer Ringerverband nahm, wie bereits in den Jahren zuvor, mit Sportlerinnen der Sportschule Jena und weiteren Athletinnen der Thüringer Vereine teil. Für Maria Selmaier lief das Wochenende perfekt. Sollte dieses Turnier doch das erste in ihrer neuen Gewichtsklasse sein und somit als Standortbestimmung dienen. Nach Kämpfen gegen Lecarpentier (Frankreich), Andreichykava (Weißrussland) und Sadchanka (Weißrussland) stand der Turniersieg und somit ein gelungener Einstand in der neuen Gewichtsklasse fest. Zusätzlich erhielt Maria am späten Samstagabend die Nachricht, dass sie in Jena zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde. Zu beiden Erfolgen möchten wir natürlich herzlichst gratulieren!

Für die Sportschülerinnen Anne Nürnberger, Jil Niemandt und die für den Hessischen Ringerverband startende Jenny Hast, verlief der Wettkampf leider nicht so optimal, wie für Maria. Während Jil (9.Platz) und Jenny (11.Platz), nach jeweils einem Sieg und zwei Niederlagen aus dem Turnier ausschieden, hatte Anne nach einem Sieg und einer Niederlage noch die Chance um Bronze zu kämpfen. Trotz großer kämpferischer Leistung war die polnische Sportlerin im Finale noch überlegen und Anne belegte den fünften Platz. Bei den Schülerinnen starteten dieses Mal Josephine Wrensch (Pößneck), Emely Zimmermann (Apolda) und Cecile Kresse (Merseburg). Josephine, als leichteste Sportlerin des Turniers, bekam es mit Gegnerinnen aus Italien und Polen zu tun. Beide Kämpfe ging sie konzentriert an und versuchte ihre eigenen Techniken durchzubringen. Gegen die deutlich schwereren Gegnerinnen war aber noch nichts zu holen und so belegte sie den dritten Platz. Emely startete mit einem Sieg gegen eine polnische Sportlerin ins Turnier, musste sich dann aber zwei weiteren Polinnen geschlagen geben und belegte am Ende den 8. Platz. Für Cecile war die Aufregung bei ihrem ersten Turnier im Ausland noch zu groß. Sie unterlag einer französischen und einer polnischen Sportlerin und belegte den 7. Platz.

Während sich Maria Selmaier und Jil Niemandt am Sonntag wieder auf dem Heimweg nach Jena begaben, hieß es für die restlichen Sportlerinnen zurück ins Hotel, um von Montag bis Freitag am Euro Camp teilzunehmen. Das Trainingscamp fand unter Beteiligung der polnischen Auswahlmannschaften der Juniorinnen und Kadettinnen sowie Teams aus Ungarn, Slowakei, Estland, Frankreich, Kroatien und Deutschland statt. Am dabei durchgeführten Mannschaftskampf, zwischen Polen und dem „Rest von Europa“ nahm Anne Nürnberger teil und konnte mit einem Schultersieg zum Sieg des europäischen Teams beitragen.

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Der TRV trauert

 

Wenn die Sonne des Lebens untergeht,
dann leuchten die Sterne der Erinnerung!

 

Wir trauern um Yvonne Englich. Die dreimalige deutsche Meisterin und ehemalige EM-Dritte erlag im Alter von nur 38 Jahren einem Krebsleiden.

Unser Mitgefühl gilt ihrer gesamten Familie.

 

Ausschreibungen Thüringer Meisterschaften

Die Ausschreibungen der Thüringer Meisterschaften 2018 für die Männer, der A-, B- und C- Jugend sind ab sofort hier online!