Letzte Höhepunkte für Ringernachwuchs in der Saison 2018/2019 stehen an / Ausrichter 1. SV Pößneck in den StartlöchernPlauen – Die Saison der Einzelmeisterschaften neigt sich für den Ringernachwuchs aus dem Vogtland dem Ende entgegen, allerdings steht am Samstag für die C- und D-Jugendlichen mit den Mitteldeutschen Meisterschaften im freien Stil noch einmal ein Jahres-Höhepunkt an, da diese beiden Altersklassen noch keine offiziellen nationalen Titelkämpfe bestreiten.Bereits vor zwei Wochen traten 136 junge Ringer aus diesen Altersklassen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Plauen an, dort wurden die Titel im griechisch-römischen Stil ausgekämpft, nun treffen sich die Youngster in Pößneck, wo die Mitteldeutschen Meistertitel im freien Stil vergeben werden.Gut aufgestellt sind dabei die Thüringer Vereine, von denen der AV JC Zella-Mehlis, Waltershausen, oder Albrechts traditionell im griechisch-römischen Stil zu Hause sind, während der der RSV Rotation Greiz, aber auch der 1. SV Pößneck eher dem freien Ringkampf nachgehen. „Doch bis zur C-Jugend kämpfen die Jungs eigentlich noch in beiden Stilarten, erst ab der B-Jugend erfolgt die Spezialisierung“, so TRV-Jugendleiter Ronny Jurke, der mit langjähriger Erfahrung als Nachwuchstrainer bereits frühzeitig erkennt, welches Talent sich für die entsprechende Stilart eignet.Zurück nach Pößneck, wo sich der Nachwuchs bei den Mitteldeutschen Meisterschaften trifft, die von der Zweckgemeinschaft Ringen ausgerichtet wird, die aus den Landesorganisationen Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin besteht. Teilnehmen können aber auch Nachwuchsringer aus anderen Bundesländern, ja selbst Nachbarländern, da die Titelkämpfe ‚offen‘ ausgeschrieben sind. So werden auch Talente aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Die ersten Kämpfe werden am Samstag 10:15 Uhr nach Fertigstellung der Wettkampflisten in der Rosentalhalle, Wernburger Weg 66 angepfiffen.

Dortmund/Kirchlinde – Riesen Jubel gab es bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Lager des Thüringer Ringer- Verbandes, als Jan Madejczyk (41 kg/KSC Motor Jena) im Finale Felix Kirchhoff (SC Isaria Unterföhring) bezwang und sich damit den Deutschen Meistertitel im freien Stil erkämpfte. Das Finale der beiden B-Jugendlichen war ein ganz besonderer Kampf, denn auch Jan Madejczyk stammt aus Unterföhring und trat damit gegen seinen einstigen Trainingsgefährten an. Erst mit Beginn des nun zu ende gehenden Schuljahres wechselte Jan Madejczyk nach Jena, wo er in der Trainingsgruppe um Kay Taubert trainiert. 

Ringerin Maria Selmaier (68 kgKSC Apolda) beendet die Europameisterschaft in Bukarest auf Rang 8

Bukarest – Die Europameisterschaften der Männer und Frauen in Bukarest (ROU) sind Geschichte, die Wettkämpfe waren sehr stark besetzt und galten als wichtige Hürde auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Astana (umbenannt in ‚Nur Sultan‘ / Kasachstan), wo auch die ersten Olympiatickets für Tokyo 2020 vergeben werden.

Markneukirchen - „Ein paar mehr Teilnehmer hätten wir uns schon gewünscht, vor allem aus Bayern hatten wir uns aus nahegelegenen Vereinen, wie Hof, Rehau, Bindlach, oder auch Lichtenfels starke Konkurrenz erhofft, gibt es doch im Männerbereich eigentlich nur wenige Wettkämpfe“, beklagte der Vorsitzende des AV Germania Markneukirchen Jens Berndt die geringen Teilnehmerzahl von nur 75 Ringern bei den Mitteldeutschen Meisterschaften, die in beiden Stilarten in der Musikstadt ausgetragen wurden. So waren es Ringer aus Kiel und Hamburg, die den weiten Weg ins Vogtland antraten und mit den Startern aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und aus dem Gastgeberland Sachsen erstaunlich gut mithielten. 

 

Lucas Hanke (Greiz) und Nori Opiela (Altenburg) holen DM-Silber in der Römerstadt Ladenburg – Malte Guthmann (Apolda) auf Rang 4

Ladenburg/Witten - Bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten, die in Ladenburg im freien- und in Witten im griechisch-römischen Stil ausgerichtet wurden, glänzten Thüringer Nachwuchstalente mit Edelmetall.

Bis ins Finale schaffte es Lucas Hanke (48 kg/RSV Rotation Greiz) bei den Freistilspezialisten in Ladenburg, wo er allerdings gegen Karamjeet Holstein (KFC Leipzig) mit 4:20 Wertungspunkten unterlag. In der Vorrunde glänzte der junge Greizer mit Schultersiegen gegen Fabio Strazzuso (ASV Hüttigweiler) und Murad Akmurzaev (AC Köln-Mühlheim), im Gruppenfinale machte es dann Hanke beim knappen 8:6-Punktsieg gegen Asis Isaev (AC Germania Rohrbach) spannend und schaffte mit diesem knappen Sieg den Sprung ins Finale, dass gegen den KFC-Ringer aus Leipzig verloren ging.