Kampfgeist pur bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend in Berlin / Katharina Hartmann erkämpft Platz 5


Berlin - „Diese Resonanz auf die Titelkämpfe hat mich überrascht“, so der Präsident des Berliner Ringer- Verbandes Sascha Förster erfreut, denn die insgesamt 145 Ringerinnen hatten auch viele Verwandte, Freunde und Fans mit nach Berlin Adlershof gebracht, und die sehr gut gefüllte Sporthalle wurde an beiden Tagen zu einer stimmungsvollen Ringerarena.Heiß her ging es auf drei Matten, bis am Samstagabend alle Titelträgerinnen ermittelt- und alle Pokale und Medaillen vergeben waren. „Bei den Mädchen überwog der Kampf, doch waren auch schon ordentliche Techniken zu erkennen“, freute sich DRB-Vizepräsident Ralf Diener über den Ehrgeiz, den die jungen Damen an den Tag legten.Der Thüringer Ringer- Verband war mit drei Ringerinnen in Berlin vertreten, denen der Sprung in die Medaillenränge allerdings noch verwehrt blieb.  „Lea Kutkowski, Emilie Bauer und Katharina Hartmann gehören allesamt noch dem jüngsten Jahrgang der A-Jugend an, haben noch genügend Zeit um sich an die Spitze heran zu kämpfen.Katharina Hartmann (46 kg/KSC Motor Jena) zeigte in Berlin schon jetzt beherzte Kämpfe, führte im ersten Duell gegen die spätere Titelträgerin Amy Keller (RS Sudenburg), als sie im Bodenkampf geschultert wurde. Auch gegen Lina Sue Odendahl (AC Ückerath) kämpfte die KSC-Ringerin lange auf Augenhöhe, unterlag jedoch nach Punkten und stand damit im Kampf um Rang 5. Dieses Duell gewann Katharina Hartmann, die gegen Sina Egger (KSV Sulzbach) großen Kampfgeist an den Tag legte und diese Kontrahentin über die 4-Minütige Kampfzeit immer wieder mit Beinangriffen in Bedrängnis brachte.Emilie Bauer (1. SV Pößneck) und Lea Kutkowski (RSV Rotation Greiz) traten im stark besetzten Limit bis 53 kg an, wo sie allerdings noch nicht mithalten konnten und nach Niederlagen ausschieden.

...der Junioren (GR) in Plauen, sowie der Junioren (FR) und Juniorinnen in Kirrlach

Kirrlach – Riesen Jubel im Lager der Ringer aus dem Stützpunkt Jena bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im Freistil und Juniorinnen im nordbadischen Kirrlach, wo gleich zwei Silbermedaillen erkämpft werden konnten.

Joel Wrensch (65 kg/RSV Rotation Greiz) bekam es in seiner-, mit 13 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse zunächst mit sächsischen Ringern zu tun. Wrensch startete mit einem Sieg über Felix Mende (AC Taucha) ins Turnier und stand nach dem 10:0-Überlegenheitserfolg bereits im Halbfinale, wo er auf Tim Hamann (RV Lugau) traf. Gegen den Sportschüler, der in Leipzig lernt und trainiert gelang Wrensch ein 4:2-Punktsieg, der Greizer katapultierte sich damit ins Finale. Dort hatte Joel Wrensch mit Leon Gerstenberger (AB Wurmlingen) einen Kontrahenten vor der Brust, der 2016 bei den Europameisterschaften der Kadetten in Stockholm (SWE) den 13. Platz belegt hatte.  Wrensch unterlag mit 0:10 vorzeitig, konnte sich jedoch über DM-Silber freuen.

Plauen – Ab Freitag gibt die Creme de la Creme des Ringkampfsportes aus dem Juniorenbereich den Startschuss in die diesjährige Serie der Deutschen Meisterschaften.
Während im nordbadischen Kirrlach die Freistilringer, sowie die Juniorinnen zum Kampf um die Deutschen Meistertitel antreten, wird die Vogtlandmetropole Plauen erneut zum Mekka für die Griechisch-Römisch-Spezialisten.

109 Ringer haben ihre Meldung für die Kämpfe im griechisch-römischen Stil abgegeben, 103 Freistilringer, sowie 36 Juniorinnen treten in Kirrlach zum Kampf um Titel und Medaillen an, aber auch um sich vor den Augen der Bundestrainer für internationale Aufgaben anzubieten.

Thüringer Ringernachwuchs glänzt in Aichach

Aichach – Einen wahren Turniermarathon gab es beim Wittelsbacher Landturnier in Aichach, an dem über 300 Nachwuchsringer aus 34 Vereinen teilnahmen, darunter auch zahlreiche Athleten aus Thüringen, die diesen Wettkampf vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften zur Standortbestimmung nutzen, an dem auch starke Athleten aus der Schweiz, Österreich und Ungarn teilnahmen.

Mit einem Turniersieg, einer Silbermedaille und drei Mal Bronze schnitten die Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz in Aichach achtbar ab und belegten in der Vereinswertung mit Rang 15 einen guten Mittelfeldplatz ab.

Josephine Wrensch wird Mitteldeutsche Meisterin

Frankfurt(O.) - Riesen Freudentaumel in der Trainerecke des 1. SV Pößneck, gerade hat Josephine Wrensch (29 kg/weibliche Schüler) das Finalduell gegen Fiona Gassner aus Greiz gewonnen und wurde damit Mitteldeutsche Meisterin. Die Delegation aus Thüringen feierte damit bei den Mädchen einen Doppelsieg. In der Vorrunde setzte sich die kleine Ringerin aus Pößneck gegen Florentine Portwich (SV Warnemünde) und Julika Tomalik (SV Luftfahrt Berlin) durch und gab in allen drei Begegnungen nicht einen einzigen Wertungspunkt ab.

Eine zweite Medaille für den 1. SV Pößneck gewann Emilie Bauer (57 kg/Jugend A), die nach einer Niederlage gegen Sophie Kraus (RV Thalheim) und einen Sieg über Ronja Rudnick (SV Preussen Berlin) in der dritten Runde des nordischen Turnieres 'Jeder gegen Jeden' gegen Luna Rothenberger vom RC Chemnitz unterlag und damit bei der Siegerehrung auf dem 3. Rang des Siegertreppchens stand.
Sonja Leeg (38 kg/weibl. Schüler) schulterte ihre erste Gegnerin Lena Thänert vom AV JC Zella-Mehlis, nachdem sie bereits klar im Rückstand lag, musste dann jedoch zwei Niederlagen quittieren und beendete das Turnier auf dem 8. Platz.